Die deutschen Regionen in kultureller Hinsicht

Obwohl die Unterschiede immer mehr verschwimmen, ist Deutschland auch heute noch ein sehr heterogenes Land. Die Kulturen in allen vier Himmelsrichtungen habe eine Menge an Schätzen und echten Highlights zu bieten. Vor etwa hundert Jahren gab es in Deutschland zudem noch eine große Zahl an regionalen Sprachen. Die meisten davon sind mittlerweile aber ausgestorben oder stehen unter Druck. Am Beispiel Süddeutschlands zeigt sich dies am eindrucksvollsten. Dort war es vor fünfzig Jahren noch für alle Generationen üblich, die regionale Variante des Deutschen zu sprechen. Heute sind Dialekte wie Fränkisch, Schwäbisch und Alemannisch dagegen vom Aussterben bedroht. In der Jugend werden sie praktisch gar nicht mehr verwendet und gelten daher als Sprache der Älteren.

Bayern bringt die deutsche Kultur in alle Welt

Man mag es als Klischee empfinden, doch tatsächlich denken die meisten bei deutscher Kultur sofort an bayrische Bierzelte. Das bekannte Oktoberfeste sowie Maßkrüge sind auf der ganzen Welt bekannt. Auch die typisch deutsche Küche gibt es ja eigentlich gar nicht und wird weltweit eher mit bayrischen Gerichten assoziiert. Man denke nur an die Schweinshaxe, den Braten oder Kartoffelknödel: Speisen, die heutzutage auch in Kanada, den USA und Südafrika verzehrt werden. Wie es dazu kommen konnte, ist nicht ganz klar. Jedoch dürfte der Tourismus eine nicht zu kleine Rolle gespielt haben. Bayrische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Neuschwanstein, das Hofbräuhaus und Berchtesgaden ziehen Besucher geradezu magnetisch an.

Mehr als Kölsch – die rheinische Kultur

Der Rheinländer ist für seine Gemütlichkeit bekannt. In der Vergangenheit wurde er am stärksten durch den ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer personifiziert. Heute denken die meisten wohl an das typische Bier Kölsch, wenn sie rheinische Kultur hören. Auch der Karneval spielt aber eine große Rolle. Er wird jedes Jahr vom 11. November an zelebriert.

Hessischer Kochkäs und die grüne Soß

Das Interessante an der hessischen Kultur und ihren Speisen ist, dass sie außerhalb des Bundeslandes kaum bekannt sind. Das ist eigentlich schade, denn im zentralen deutschen Bundesland gibt es eine spannende Braukultur und tolle Produkte wie den Kochkäse, grüne Soße und den kräftigen Handkäse.

Schwäbische Sprache und Kultur

Das Volk der Schwaben ist im Südwesten der Bundesrepublik angesiedelt. Einige der Gerichte, die zwischen Augsburg und Pforzheim traditionell gegessen werden, sind auch international bekannt. Dazu gehören beispielsweise Maultaschen, Spätzle oder auch Backwaren wie die Brezel. Die schwäbische Kultur wird durch ein gewisses Maß an Sparsamkeit charakterisiert.

Norddeutsche Werte und wie sie die Bewohner prägen

Dem Norddeutschen wird nachgesagt, ein ruhiges Gemüt zu haben. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass es am Abend üblich ist, sich gemeinsam mit den Arbeitskollegen auf ein gemütliches Pils in der Kneipe nebenan zu treffen. Kulinarisch ist der deutsche Norden von der Küste geprägt. Es gibt Hering, Scholle und Krabben.

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